Schlagwort: Raumakustik

Forschung: Raumakustische Elemente zur gezielten Schallreflexion und dosierten Schallabsorption auf der Grundlage der Vectogramm-Technologie

Vectogramm Absorber Raumakustik Forschung Akustikbüro Dahms

Ziel des Projekts war die Entwicklung von raumakustischen Elementen, welche gleichzeitig zur gezielten Schallreflexion und zur dosierten Schallabsorption eingesetzt werden können und zudem eine ansprechende, weitgehend frei gestaltbare Oberfläche besitzen, so dass sie auch höchsten künstlerischen und architektonischen Ansprüchen entsprechen.
In unserem Forschungs- und Entwicklungs-Projektes, wurden erstmals unter Einsatz der bildgestaltenden Vectogramm-Technologie neuartige raumakustische Elemente zur Absorption und Reflexion des Schalls in Räumen entwickelt. Vorher diente die Vectogramm-Technologie alleine der optischen Gestaltung von Oberflächen indem Bilder digitalisiert und in Muster umgerechnet werden.

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Raumakustik

Raumakustik, Kammemusiksaal
Raumakustik, Kammemusiksaal

Anforderungen und Empfehlungen an die Raumakustik werden durch DIN 18041 „Hörsamkeit in Räumen – Anforderungen, Empfehlungen und Hinweise für die Planung“, zuletzt aktualisiert im Jahr 2016 definiert.
Empfehlungen für die akustische Gestaltung von Büroräumen -insbesondere Mehrpersonenbüros- werden in VDI 2569 gegeben.
Der wichtigste Parameter in der Raumakustik ist die Nachhallzeit, Sie wird im Wesentlichen von der primären Raumstruktur und dem Verhältnis von absorbierenden und reflektierenden Flächen bestimmt. Absorption nimmt Schallenergie aus dem Raum – dies geschieht in der Regel durch Reibung an porösen Oberflächen. Häufigster Fehler bei der raumakustischen Auslegung ist fehlende Absorption im tiefen Frequenzbereich. Dies führt zu langen Nachhallzeiten im tieffrequenten Bereich und zu einem unausgewogenen Klangbild im Raum – der Raum dröhnt.

Wir bieten:

  • Messung raumakustischer Parameter nach DIN EN 3382
  • Raumakustische Auslegung von Konferenzräumen, (Mehrpersonen-) Büros, Callcentern etc.
  • Raumakustisches Design für Konzert- und Mehrzweckhallen, Theater und Tonstudios mit Berücksichtigung der Lautsprechersysteme
  • Berechnung der Nachhallzeit nach DIN EN 12354-6
  • Computergestützte Simulation und Auralisation im 3D-Model (Raytracing)
  • Messung der Schallabsorptionsgrade im Hallraum nach DIN EN ISO 354
  • Auslegung und Berechnung individueller Absorber (insbesondere Schlitz-, Loch- und Membranabsorber)
  • Produktentwicklung, Messung und Optimierung von Absorber-Prototypen

Dipl.-Ing. Dieter Brockmeyer


Peter Rahe