Glossar

VMPA anerkannte Schallschutzprüfstelle nach DIN 4109

Der Verband der Materialprüfungsanstalten e. V., kurz VMPA, führt in seinem Verzeichnis nur solche Prüfstellen, die regelmäßig an Vergleichsmessungen nach den Richtlinien der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) als Nachweis ausreichender messtechnischer Kenntnisse und geeigneter Geräteausstattung teilnehmen.
Eine solche Prüfstelle wird von einem oder zwei Prüfstellenleiter geleitet. Dieser muss mehrjährige Erfahrungen mit bau- und raumakustischen Untersuchungen besitzen.
Des Weiteren werden vom VMPA in regelmäßigen Abständen Prüfberichte und Gutachten auf ihre Normenkonformität, Struktur und Nachvollziehbarkeit kontrolliert. Dadurch wird gewährleistet, dass nur solche Prüfstellen im VMPA-Verzeichnis eingetragen sind, die einen hohen Qualitätsstandard und eine umfangreiche Kompetenz für Güteprüfungen aufweisen.

www.vmpa.de


TA-Lärm

Die Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm, kurz TA Lärm, ist eine Allgemeine Verwaltungsvorschrift in der Bundesrepublik Deutschland, die dem Schutz der Allgemeinheit und der Nachbarschaft vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Geräusche dient. Bedeutung hat die TA Lärm für Genehmigungsverfahren von Gewerbe- und Industrieanlagen sowie zur nachträglichen Anordnung bei bereits bestehenden genehmigungsbedürftigen Anlagen. Sie ist nicht anzuwenden bei Straßenverkehrslärm, Schienenverkehrslärm, Fluglärm oder Sportlärm, nicht genehmigungsbedürftigen landwirtschaftlichen Anlagen, Tagebauen, Seehäfen, Anlagen für soziale Zwecke, Baustellen.

Quelle: wikipedia.de


Sprachübertragungsindex

Der Sprachübertragungsindex, kurz STI (von englisch Speech Transmission Index), ist ein Maß für die Qualität, in der eine Übertragungsstrecke Sprache vom Sprecher zum Zuhörer überträgt. Als Übertragungsstrecke wird dabei eine akustische oder elektro-akustische Sprachsignal-Übertragung verstanden. Die Maßzahl STI beschreibt die zu erwartende Sprachverständlichkeit beim Zuhörer.
Quelle: Wikipedia

Unsere Leistungen zum Thema:

Elektroakustik und Beschallung


Sprachverständlichkeit

Die Sprachverständlichkeit beschreibt in der Raumakustik die Qualität der Transmission von Sprache, entweder durch elektroakustische Anlagen oder direkt durch einen oder mehrere menschliche Sprecher. Im Freifeld wird der Übertragungsweg zwischen Schallquelle und Schallempfänger nicht durch Reflexion, Abschattungen oder Absorption gestört. Der Schalldruckpegel sinkt mit zunehmender Entfernung, abhängig von der Art der Schallquelle. In geschlossenen Räumen ist er außerhalb eines gewissen Mindestradius jedoch nahezu ortsunabhängig [1]. Das wird durch die zahlreichen auftretenden Reflexionen an Begrenzungsflächen und Einrichtung verursacht. Das dadurch entstehende diffuse Schallfeld überlagert sich mit dem Originalsignal und beeinflusst somit die Sprachverständlichkeit. Da die Sprachverständlichkeit nicht direkt gemessen werden kann, werden verschiedene Verfahren zur Bewertung der Sprachverständlichkeit eingesetzt.

–> Siehe auch Sprachübertragungsindex

 

Unsere Leistungen zum Thema:

Elektroakustik und Beschallung


Schallleistungsmessungen

Zur Messung der Schallleistung können Schallintensitätssonden oder Mikrofone (die eigentlich ja Schalldruckempfänger sind) verwendet werden. Mikrofone liefern jedoch nur dann ein richtiges Ergebnis, wenn der Schall überall senkrecht durch die Hüllfläche tritt und kein Störschall vorhanden ist.

Meistens wird die emittierte Schallleistung in Form des Schallleistungspegels angegeben.

Quelle: Wikipedia


Norm-Hammerwerk

Als Norm-Hammerwerk wird ein Gerät bezeichnet, das durch Erzeugung von Geräuschen zur Messung der Schalldämmung von Decken bei der Untersuchung auf Trittschall und Gehschall auf Fußböden nach den Normen ISO 140, DIN 52210 und EN 16205 dient. Die kompakte Bauform besteht im Wesentlichen aus einem elektromagnetischen Hammer-Antrieb, wobei der Antrieb selbst nahezu keine signifikanten Eigengeräusche erzeugt. Ein Norm-Hammerwerk ist in der Norm EN ISO 140-6 beschrieben.
[Quelle: Wikipedia]


Trittschalldämmung

Trittschalldämmung wird verwendet, um die Übertragung von Trittschall, der beim Auftreten auf den Fußboden entsteht, zu verringern. Sie ist eine elastische Schicht im Fußbodenaufbau in Innenräumen und kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Am häufigsten werden Mineralwolle und Polystyrol-Hartschaum eingesetzt. Es kommen jedoch auch natürliche Werkstoffe wie Holzfaserplatten oder Kork zum Einsatz; diese Trittschalldämmung befindet sich normalerweise unter Estrichen aus Zement, Gussasphalt oder anderen Materialien, oder sie wird direkt unter schallharten (Schall reflektierenden) Fußbodenbelägen wie zum Beispiel Fußbodenlaminat verwendet.
Für die Dämmung nach unten, also zum darunterliegenden Raum, werden in Holzhäusern manchmal Gehwegplatten oder auch Schüttungen verwendet, um die Masse der Decke zu erhöhen, damit diese nicht so leicht zu Schwingungen angeregt werden kann. Sie werden direkt auf die unterste Balkenlage gelegt oder geklebt oder bei Schüttungen auf der Deckenschalung oder im Deckenhohlraum aufgeschüttet.
Zusätzlich wird versucht, die einzelnen Schichten des Fußbodens akustisch zu entkoppeln, d. h. Verbindungen durch Nägel und Schrauben auf ein Minimum reduziert.
Eine wirksame Trittschalldämmung kann, insbesondere bei Holzhäusern, auch durch sogenannte Trockenestriche, das heißt schwimmend auf Trittschalldämmungen aus Mineralfaser oder Holzfaserplatten verlegten Bauplatten wie Gipsfaserplatten oder Spanplatten, erzielt werden.
[Quelle: Wikipedia]


DAkkS

Die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) ist die nationale Akkreditierungsstelle mit Sitz in Berlin.


Maschinenakustik

Die Maschinenakustik befasst sich mit der Analyse und dem Verständnis der physikalischen Vorgänge, die zur Entstehung und Übertragung von technischen Geräuschen führen. Daraus lassen sich Konzepte und Maßnahmen zur technischen Lärmminderung und zur gezielten Geräuschbeeinflussung ableiten. Obwohl es auch Berührungspunkte oder Überschneidungen gibt, grenzt sich die Maschinenakustik somit von anderen Teilgebieten der Technischen Akustik wie z.B. der Bauakustik und Raumakustik, der Strömungsakustik, der Elektroakustik oder der Ultraschallakustik ab.