Glossar

Trittschallmessung

Die Trittschalldämmung ist die Schalldämmung von Trittschall. Trittschall entsteht beim Begehen von Fußböden und Treppen, aber auch beispielsweise beim Stühlerücken oder beim Hüpfen auf Böden.

[Quelle: Wikipedia]

Gemessen wird der Trittschall als absoluter Pegel im Empfangsraum, die Anregung des Bauteils erfolgt mit dem Normhammerwerk.

Unserer Leistungen zum Thema Trittschallmessung:

Bauakustik


DÄMMUNG berlin

SCHALLDÄMMUNG ist nicht zu verwechseln mit SCHALLABSORPTION !


AKUSTIKER Berlin

Wir sind Akustiker…. keine Hörgeräteakustiker

Wir Beraten und Planen in allen Belangen der Akustik.

„Die Akustik (gr. ἀκούειν akoyein ‚hören‘) ist die Lehre vom Schall und seiner Ausbreitung. Als Wissenschaftsgebiet umfasst sie sämtliche damit zusammenhängende Gesichtspunkte, so die Entstehung und Erzeugung, die Ausbreitung, die Beeinflussung und die Analyse von Schall, seine Wahrnehmung durch das Gehör und Wirkung auf Menschen und Tiere. Die Akustik ist ein interdisziplinäres Fachgebiet, das auf Erkenntnissen aus zahlreichen anderen Fachgebieten aufbaut, unter anderem der Physik, der Psychologie, der Nachrichtentechnik und der Materialwissenschaft.“

Quelle: Wikipedia.de

 

Unsere Leistungen:

Raumakustik

https://akustikbuero.de/leistungen/

Schallimmissionsschutz

Elektroakustik und Beschallung

Maschinenakustik

Schall & Windkraft

 

 

 


DIN 4109

DIN 4109

„Schallschutz im Hochbau“

Aktuell liegt die Norm in der Ausgabe DIN 4109-1:2018-01 vom Januar 2018 vor.
In einigen Bundesländern ist diese Ausgabe als Technische Baubestimmung bereits eingeführt und damit verbindlich.

Aus dem Amtsblatt für Brandenburg – Nr . 45 vom 7 . November 2018 heißt es:

Abweichend zur Verwaltungsvorschrift, laufende Nummer A 5 .2 .1 gilt die DIN 4109-1:2018-01 als Technische Baubestimmung.
Als weitere Maßgabe gemäß § 86a Absatz 2 der Brandenburgischen Bauordnung gelten nachfolgende Anla-gen A 5 .2/1 bis A 5 .2/4:Anlage A 5.2/1 Zu DIN 4109-1

  1.  Zu Abschnitt 7 .1:Sofern das gesamte bewertete Bau-Schalldämm-Maß R’w,ges > 50 dB betragen muss beziehungsweise bei einem Maßgeblichen Außenlärmpegel > 80 dB sind die Anforderungen im Einzelfall von der Bauaufsichtsbehörde festzulegen.
  2.  Zu Abschnitt 8, Tabelle 8:Die Anforderungen in Tabelle 8, Zeilen 3 .3, 3 .4, 5 .1 und 5 .2 sind nur einzuhalten, sofern es sich bei den schutzbedürfti-gen Räumen um Wohn-, Schlaf- oder Bettenräume gemäß DIN 4109-1, Abschnitt 3 .16 handelt .
  3.  Zu den Abschnitten 7, 8 und 9:Bei baulichen Anlagen, die nach Tabelle 9, Zeilen 3 und 4 einzuordnen sind, ist die Einhaltung des geforderten Schalldruckpegels durch Vorlage von Messergebnissen nachzu-weisen .

Das Gleiche gilt für die Einhaltung des geforderten Schalldämm-Maßes bei Bauteilen nach Tabelle 8 und bei Außenbauteilen,
an die Anforderungen entsprechend Ab-schnitt 7.1 gestellt werden, sofern das gesamte bewertete Bau-Schalldämm-Maß R’w,ges ≥ 50 dB betragen muss
beziehungsweise bei einem maßgeblichen Außenlärm-pegel La > 80 dB.

Diese Messungen sind unter Beachtung von DIN 4109-4:2016-07 von bauakustischen Prüfstellen durchzuführen,
die entweder nach § 24 Satz 1 Nummer 1 der Brandenburgischen Bauordnung anerkannt sind oder in einem Verzeichnis über „anerkannte Schallschutzprüfstellen“
bei dem Verband der Materialprüfungsanstalten VMPA* geführt werden

* Verband der Materialprüfungsanstalten (VMPA) e. V. Berlin, Littenstraße 10, 10179 Berlin (www .vmpa .de)“

 

Unsere Leistungen zum Thema:

Bauakustik


DIN VDE V 0827

DIN VDE V 0827-1:2016-07 „Notfall- und Gefahren-Systeme – Teil 1: Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme (NGRS) – Grundlegende Anforderungen, Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Aktivitäten“

DIN VDE V 0827-2:2016-07 „Notfall- und Gefahren-Systeme – Teil 2: Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systeme (NGRS) – Ergänzende Anforderungen für Notfall- und Gefahren-Sprechanlagen (NGS)“.


DIN EN ISO 9614-2

DIN EN ISO 9614-2:1996-12 „Akustik – Bestimmung der Schalleistungspegel von Geräuschquellen aus Schallintensitätsmessungen“
– Teil 2: Messung mit kontinuierlicher Abtastung (ISO 9614-2:1996);
Deutsche Fassung EN ISO 9614-2:1996


AVV Baulärm

AVV Baulärm – Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Schutz gegen Baulärm.

Ob bei dem Betrieb einer Baustelle schädliche Umwelteinwirkungen bei den Anwohnerinnen und Anwohnern entstehen,

wird nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zum Schutz gegen Baulärm – Geräuschimmissionen (AVV Baulärm) beurteilt.

Die AVV Baulärm enthält neben Immissionsrichtwerten das Verfahren zur Ermittlung des Beurteilungspegels.


DIN 18041

DIN 18041:2016-03  Hörsamkeit in Räumen – Anforderungen, Empfehlungen und Hinweise für die Planung“.

Die Norm legt die akustischen Anforderungen und Planungsrichtlinien zur Sicherung der Hörsamkeit vorrangig für die Sprachkommunikation einschließlich der dazu erforderlichen Maßnahmen fest. Es gilt für Räume mit einem Raumvolumen bis etwa 5 000 m 3, für Sport- und Schwimmhallen bis 30 000 m 3. In der Norm werden zwei Anwendungen unterschieden, die der Hörsamkeit über mittlere und größere Entfernungen (Räume der Gruppe A) wie zum Beispiel Unterrichtsräume in Schulen, Gruppenräume in Kindertageseinrichtungen, Konferenzräume, Gerichts- und Ratssäle, Seminarräume, Hörsäle, Tagungsräume, Räume in Seniorentagesstätten, Sport- und Schwimmhallen und über geringe Entfernungen (Räume der Gruppe B) wie zum Beispiel Verkehrsflächen mit Aufenthaltsqualität, Speiseräume, Kantinen, Spielflure und Umkleiden in Schulen und Kindertageseinrichtungen, Ausstellungsräume, Eingangshallen, Schalterhallen, Büros. In Räumen der Gruppe A ist die Hörsamkeit über geringere Entfernungen mit eingeschlossen. In Räumen der Gruppe B ist die Hörsamkeit über größere Entfernungen stark eingeschränkt. Die Norm behandelt nicht die Hörsamkeit in Räumen mit speziellen Anforderungen, wie Theater, Konzertsäle, Kinos, Sakralräume, sowie in Räumen zur hochwertigen Aufnahme von Musik und Sprache (zum Beispiel Studios, Regieräume für Funk, Film, Fernsehen und Tonträgerproduktionen). Die Empfehlungen können aber für Räume für allgemeine Musikdarbietungen, Mehrzweckräume (zum Beispiel Stadthallen) sowie für Räume mit größerem Volumen bis circa 30 000 m 3 sinngemäß angewandt werden. Räume für klassische Musikdarbietungen fallen nicht in den Geltungsbereich dieser Norm. Diese Norm behandelt nicht Wohnungen und Wohnräume. Im Sinne des inklusiven Bauens sind von Beginn der Planung an die Bedarfe von Personen mit eingeschränktem Hörvermögen zu berücksichtigen. Nicht nur die typischen „Veranstaltungsräume“ dienen der Kommunikation, sondern Kommunikation findet überall dort statt, wo sich Menschen begegnen, zum Beispiel in Fluren, Foyers, Pausenhallen und Ähnliches. Die Norm berücksichtigt den aktuellen Kenntnisstand bezüglich Hörsamkeit und Inklusion. Eine vollständig wissenschaftlich begründbare Ableitung für genaue numerische Anforderungswerte ist hierfür zurzeit nicht bekannt. Man weiß allerdings, dass eine starke Raumbedämpfung sich günstig auf die Hörsamkeit auswirkt. Diese Norm wurde vom Unterausschuss NA 001-02-03-03 UA im Normenausschuss Akustik, Lärmminderung und Schwingungstechnik erstellt.