Schlagwort: Bauakustik

Genehmigungsplanung „Löcknitzterrassen“ LP 1 bis LP4

Leistungen: Bauakustik, innerer Schallschutz, Schallimmissionsprognose
Kunde: Leonwert Immobilienmanagement GmbH
Jahr: 2017

In der Fangschleusenstraße in Erkner ist der Neubau der „Löcknitzterrassen“ geplant. Ausgehend vom Entwurfskonzept soll das Gebäude in Massivbauweise errichtet werden und Platz für insgesamt 34 Wohnungen und 2 Gewerbeeinheiten bieten. Das Gebäude erstreckt sich vom Kellergeschoss, in dem neben Tiefgaragenplätzen auch Wohnungen vorgesehen sind, bis zum Dachgeschoss. Im Erdgeschoss ist neben Wohnungen ein Gastronomiebereich vorgesehen. In den Obergeschossen sind dann ausschließlich Wohnungen geplant.

Im Rahmen der Genehmigungsplanung war zu klären, unter welchen schalltechnischen Voraussetzungen eine Genehmigungsfähigkeit erreicht wird. Hierzu wurde schalltechnische Betrachtungen durch die Akustikbüro Dahms GmbH für folgende Punkte durchgeführt.

  • Bauakustik – innerer Schallschutz (Schalldämmung der Decken, Wände, Türen, haustechnische Anlagen)
  • Bauakustik – äußere Schallschutz (Schalldämmung der Fenster)
  • Schallimmissionsprognose für den Gastronomiebetrieb im EG

Bauakustische Güteprüfungen

bauakustische Schallbrücke Treppenpodest DIN 4109 Akustiker

Leistungen: Bauakustische Güteprüfungen diverser Bauteile eines größeren Geschosswohnungsneubaus
Kunde: vertraulich
Jahr: 2017

Im Zuge der Abnahme mehrerer Geschosswohnungsbauten in Potsdam wurden wir vom Bauträger beauftragt, bauakustische Güteprüfungen diverser Bauteile vorzunehmen. Dazu gehörten Luftschalldämmungsmessungen an Geschosstrenndecken, Wohnungstrennwänden, Treppenhaustrennwänden, Wohnungseingangstüren und Fenstern sowie Trittschallmessungen von Geschosstrenndecken und Treppen inkl. Treppenpodesten, die getrennt ausgewertet wurden. Ferner wurden normgerechte Schallmessungen zu Geräuschen von Aufzügen und Wasser- bzw. Abwasserinstallationen vorgenommen.

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07. Mai 2018 Seminar: Schallschutz im Hochbau – Die neue DIN 4109

Zielgruppe:

ArchitektInnen Planung und Bauleitung, IngenieurInnen und weitere PlanerInnen

Lernziel:
Es geht darum, was sich durch die Veröffentlichung der 2016 neu gefassten DIN 4109 mit allen zugehörigen Teilen bei ihrer Verwendung in der Planung und am Bau ändert. Die gesamte Nachweismethode für den Schallschutz ist durch die Neufassung neu definiert worden. Derzeit (Mai 2018) ist die alteFassung aus 1989 mit Änderungen und Berichtigungen noch genehmigungsrelevant (obwohl sie als Norm bereits zurückgezogen ist), weil die Bundesländer die neue Fassung noch nicht als baurechtlich verbindlich per Erlass verabschieden konnten. Dafür ist der Weg jetzt jedoch frei.
Insofern wird der aktuelle Stand dazu beim Seminartermin besprochen. Es werden die Anforderungen, wie sie in der neuen DIN 4109-1:2016 gefasst sind (und in 01-2018 nochmals überarbeitet veröffentlicht wurden), den bisher geltenden Anforderungen gegenübergestellt. Dabei wird diskutiert, wann die hier definierten „Mindestanforderungen“ überhaupt anwendbar sind.

Des Weiteren wird darauf eingegangen, in welchen Fällen „Erhöhter Schallschutz“ rechtlich gesehen anzuwenden ist und was dies in der Planung für Auswirkungen hat. Die Frage, wie bspw. der BGH ein Niveau des erhöhten Schallschutzes mindestens sieht, wird diskutiert und an Hand von Hörbeispielen verdeutlicht. Dann wird auf die Frage eingegangen, wie „erhöhter Schallschutz“ im Planungsverfahren korrekt vereinbart werden kann. Das neuere Nachweisverfahren (Teil DIN 4109-2 wurde ebenfalls 2016 in erster Fassung veröffentlicht und in 01-2018 aktualisiert) wird an einigen Beispielen im Hinblick auf Luftschalldämmung, Trittschalldämmung und dem Schutz vor Außenlärm verdeutlicht.

Wo liegen die Vorteile des neuen Verfahrens? Welches sind die Unterschiede bei Massiv- und Leichtbauweise? Abschließend werden Fehlerquellen am Bau und deren bauakustische Auswirkungen an Beispielen erläutert. Diese werden in Teilen auch mit Hilfe von Messergebnissen und Hörbeispielen vorgestellt. Die bauakustischen Messmethoden werden kurz vorgestellt. Die technische und die rechtliche Ausgangssituation des Schallschutzes ist derzeit deutlichen Veränderungen unterworfen. Um darauf angemessen reagieren zu können, zeigt das Seminar Handlungsmöglichkeiten und Notwendigkeiten auf. Des Weiteren liegt ein Fokus auf der Vermeidung von Fehlern und der Information über die Schallausbreitung am Bau.

 

Termin:
Mo, 07. Mai 2018 
15:00 bis 18:00
Ort:
Geschäftsstelle, Kurfürstenstr. 52, 14467 Potsdam
Veranstalter:
Brandenburgische Architektenkammer
Referent:
Dipl.-Ing. Dieter Brockmeyer, Akustikbüro Dahms
Anmeldung über:

Lars Kopischke

Lars Kopischke

Stellv. fachl. Verantwortlicher der Messstelle
nach § 29b BImSchG für Erschütterungen
Bau- und Raumakustik,
Immissionsschutz und Schwingungstechnik

Telefon: +49-331-60 14 98 57
eMail: kopischke (at )akustikbuero.de

Lars Kopischke hat folgende ausgewählte Projekte bearbeitet:


Dipl.-Ing. Dieter Brockmeyer

Dipl.-Ing. Dieter Brockmeyer

VMPA-Prüfstellenleiter
Bau- und Raumakustik,
Industrie- und Maschinenakustik

Telefon: +49-331-60 14 98 56

eMail: brockmeyer@akustikbuero.de

Dieter Brockmeyer hat folgende ausgewählte Projekte bearbeitet: