Glossar

ASR 3.7

ASR A3.7 Lärm. Technische Regel für Arbeitsstätten. Ausgabe: Mai 2018

Das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) regelt für alle Tätigkeitsbereiche die grundlegenden Arbeitsschutzpflichten des Arbeitgebers, die Pflichten und die Rechte der Beschäftigten sowie die Überwachung des Arbeitsschutzes nach diesem Gesetz. Es wird durch eine Reihe von Arbeitsschutzverordnungen konkretisiert. Technische und Arbeitsmedizinische Regeln können die Anforderungen der Verordnungen ergänzen und konkretisieren.

Die Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) konkretisieren die Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV).

In ASR A3.7 Lärm werden Anforderungen an die Lärmpegel und die raumakustischen Parameter (Nachhallzeit bzw. äquivalente Absorptionsfläche) in Arbeitsräumen definiert.

https://www.baua.de/DE/Angebote/Rechtstexte-und-Technische-Reg…


ASR A3.7

ASR A3.7 Lärm. Technische Regel für Arbeitsstätten. Ausgabe: Mai 2018

Das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) regelt für alle Tätigkeitsbereiche die grundlegenden Arbeitsschutzpflichten des Arbeitgebers, die Pflichten und die Rechte der Beschäftigten sowie die Überwachung des Arbeitsschutzes nach diesem Gesetz. Es wird durch eine Reihe von Arbeitsschutzverordnungen konkretisiert. Technische und Arbeitsmedizinische Regeln können die Anforderungen der Verordnungen ergänzen und konkretisieren.

Die Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) konkretisieren die Anforderungen der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV).

In ASR A3.7 Lärm werden Anforderungen an die Lärmpegel und die raumakustischen Parameter (Nachhallzeit bzw. äquivalente Absorptionsfläche) in Arbeitsräumen definiert.

https://www.baua.de/DE/Angebote/Rechtstexte-und-Technische-Reg…


VDI 2569:19-10 „Schallschutz und akustische Gestaltung in Büros“

VDI 2569:19-10 „Schallschutz und akustische Gestaltung in Büros“ (Englischer TitelSound protection and acoustical design in offices)

Die Richtlinie hat im Wesentlichen den Zweck, Büroräume in eigengenutzten Bereichen aus bau- und raumakustischer Sicht für die beabsichtigte Nutzung anzupassen.

Hierzu gehören Einzel- und Mehrpersonenbüros. Die Empfehlungen für den Schallschutz können sinngemäß auch für Besprechungsräume angewendet werden, wobei bezüglich der raumakustischen Empfehlungen auf DIN 18041 verwiesen wird

Die bisher gültige Fassung VDI 2569:1990-01 aus dem Jahr 1990 und VDI 2569:2016-02 – Entwurf aus dem Jahr 2016 wurden zurückgezogen.


DEGA

Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V. (DEGA)

Die Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V. (DEGA) ist ein gemeinnütziger wissenschaftlicher Verein. Sie wurde im Jahre 1988 gegründet.

Die DEGA hat sich zum Ziel gesetzt, der Akustik zu dienen, ihre Mitglieder und alle an der Akustik Interessierten einander näher zu bringen, deren Gesamtheit und gemeinsame Belange im In- und Ausland zu vertreten sowie den Erfahrungsaustausch insbesondere mit ausländischen Kolleginnen und Kollegen zu fördern.

Die DEGA hat zur Zeit ca. 1.950 persönliche Mitglieder, die vornehmlich aus dem deutschsprachigen Raum stammen.

Die DEGA veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft DPG, dem Verein Deutscher Ingenieure VDI und der Informationstechnischen Gesellschaft im Verband Deutscher Elektrotechniker ITG/VDE einmal jährlich eine große akustische Jahrestagung: die DAGA.

Zu diesem Kongress kommen regelmäßig mehr als 1.000 Wissenschaftler und Ingenieure aus dem deutschsprachigen Raum; begleitend zu dieser Tagung findet jeweils eine Firmenausstellung statt. Tagungsbände und Programme früherer DAGA-Tagungen stehen als Online-Dokumente zur Verfügung.

https://www.dega-akustik.de/


ISO 717

Akustik – Bewertung der Schalldämmung in Gebäuden und von Bauteilen – Teil 1: Luftschalldämmung (ISO 717-1:2013); Deutsche Fassung EN ISO 717-1:2013

Dieser Teil von DIN EN ISO 717 legt Einzahlangaben für die Luftschalldämmung in Gebäuden und von Bauteilen, wie Wänden, Decken, Türen und Fenstern, fest, berücksichtigt die verschiedenen Schallpegelspektren verschiedener Geräuschquellen, wie die für Geräusche in einem Gebäude und die für Verkehrsgeräusche außerhalb eines Gebäudes, und enthält Regeln für die Ermittlung dieser Einzahlangaben aus den Ergebnissen von Messungen in Terz oder Oktavbändern nach ISO 10140-2, ISO 140-4 und ISO 140-5. Die Einzahlangaben nach diesem Teil von DIN EN ISO 717 sind für die Bewertung der Luftschalldämmung und für die Vereinfachung der Formulierung von akustischen Anforderungen in Bauvorschriften vorgesehen. Zum Zwecke der Angabe der Unsicherheit ist die Ermittlung einer zusätzlichen Einzahlangabe in 0,1-dB-Schritten enthalten (ausgenommen sind die Spektrum-Anpassungswerte). Die erforderlichen numerischen Werte dieser Einzahlangaben werden für verschiedene Bedürfnisse festgelegt. Grundlage für die Einzahlangaben sind Ergebnisse aus Messungen in Terzbändern oder in Oktavbändern. Bezüglich der Messungen in Prüfständen nach DIN EN ISO 10140 sollten Einzahlangaben nur auf der Grundlage von Terzbändern berechnet werden. Diese Norm wendet sich an Hersteller von Bauprodukten sowie an unabhängige Prüfstellen, die bauakustische Messungen durchführen. Für diese Norm ist das Gremium NA 062-02-31 AA „Schalldämmung und Schallabsorption, Messung und Bewertung“ im DIN zuständig.


VDI 2569 Schallschutz und akustische Gestaltung in Büros

VDI 2569:19-10 „Schallschutz und akustische Gestaltung in Büros“ (Englischer TitelSound protection and acoustical design in offices)

Die Richtlinie hat im Wesentlichen den Zweck, Büroräume in eigengenutzten Bereichen aus bau- und raumakustischer Sicht für die beabsichtigte Nutzung anzupassen.

Hierzu gehören Einzel- und Mehrpersonenbüros. Die Empfehlungen für den Schallschutz können sinngemäß auch für Besprechungsräume angewendet werden, wobei bezüglich der raumakustischen Empfehlungen auf DIN 18041 verwiesen wird.

Die bisher gültige Fassung VDI 2569:1990-01 aus dem Jahr 1990 und VDI 2569:2016-02 – Entwurf aus dem Jahr 2016 wurden zurüchgezogen.


Planungshandbuch Fachraum Sport – Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat im Januar 2019 das Planungshandbuch Fachraum Sport herausgegeben.

Erstmals werden dort verbindliche Regelungen getroffen, die die Qualität von ELA Anlagen betrifft:

„Im Rahmen der Planung der ELA ist die Übertragungsqualität bezüglich Schalldruckpegel und Sprachverständlichkeit zu untersuchen. Als wesentliche Kenngröße der akustischen Qualität ist die Nachhallzeit zu beachten. Mit dem Fachplaner für Raumakustik sind eventuell zu berücksichtigen- de Maßnahmen zur Beeinflussung der Raumakustik abzustimmen. Zum Nachweis der Einhaltung der Sollwerte (Schalldruckpegel und Sprachverständlichkeit) ist den Planungsunterlagen der Entwurfsplanung eine Berechnung mit einem raum- und elektroakusti- schen Simulationsprogramm beizufügen. Zur VOB-Abnahme nach Fertigstellung der ELA ist eine Nachweismessung vorzulegen.”

https://www.berlin.de/schulbau/neubau/planungsvorgaben/planungshandbuch-fr-sport.pdf

Wir unterstützen Sie gerne bei der Umsetzung!

 

Ihr Ansprechpartner für das Fachgebiet Raumakustik und Elektroakustik:

 


DIN 45680

DIN 45680:2013-09 – Entwurf

In diesem Norm-Entwurf wird ein Verfahren zur Messung und Bewertung tieffrequenter Geräuschimmissionen für die Terzbänder von 8 Hz bis 125 Hz (Infraschall) innerhalb von Gebäuden in schutzbedürftigen Räumen bei Luft- und/oder Körperschallübertragung beschrieben.

In der Regel messen wir nach gültiger Norm DIN 45680 „Messung und Bewertung tieffrequenter Geräuschimmissionen in der Nachbarschaft“ aus dem Jahr 1997.


Messung und Beurteilung tieffrequenter Geräuschimmissionen

DIN 45680:2013-09 – Entwurf

In diesem Norm-Entwurf wird ein Verfahren zur Messung und Bewertung tieffrequenter Geräuschimmissionen für die Terzbänder von 8 Hz bis 125 Hz (Infraschall) innerhalb von Gebäuden in schutzbedürftigen Räumen bei Luft- und/oder Körperschallübertragung beschrieben.

In der Regel messen wir nach gültiger Norm DIN 45680 „Messung und Bewertung tieffrequenter Geräuschimmissionen in der Nachbarschaft“ aus dem Jahr 1997.