Glossar

VMPA

Verband der Materialprüfungsanstalten (VMPA) e. V. Berlin, Littenstraße 10, 10179 Berlin (www .vmpa .de)

Wir sind vom VMPA anerkannte Schallschutzprüfstelle nach DIN 4109

Schallschutzprüfstelle nach DIN 4109 VMPA Brandenburg Potsdam

Der Verband der Materialprüfungsanstalten e. V., kurz VMPA, führt in seinem Verzeichnis nur solche Prüfstellen, die regelmäßig an Vergleichsmessungen nach den Richtlinien der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) als Nachweis ausreichender messtechnischer Kenntnisse und geeigneter Geräteausstattung teilnehmen.
Eine solche Prüfstelle wird von einem oder zwei Prüfstellenleitern geleitet. Dieser muss mehrjährige Erfahrungen mit bau- und raumakustischen Untersuchungen besitzen.
Des Weiteren werden vom VMPA in regelmäßigen Abständen Prüfberichte und Gutachten auf ihre Normenkonformität, Struktur und Nachvollziehbarkeit kontrolliert. Dadurch wird gewährleistet, dass nur solche Prüfstellen im VMPA-Verzeichnis eingetragen sind, die einen hohen Qualitätsstandard und eine umfangreiche Kompetenz für Güteprüfungen aufweisen.

www.vmpa.de


STANDARDS FÜR DEN NEUBAU VON SCHULEN

Im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive wurden erstmals verbindliche Baustandards in Berlin für den Schulbau festgelegt, die auch Aussagen zur Raumakustik machen:

STANDARDS FÜR DEN NEUBAU VON SCHULEN 11-2018.pdf

Die DIN 4109 und die DIN 18041 weden als verbindliche Planungsgrößen festgelegt.

Auszug :

„Im Sinne einer inklusiven Gebäudenutzung ist gerade in Schulgebäuden eine fundierte Betrachtung der schallschutz- technischen und akustischen Gegebenheiten durch die an der Planung Beteiligten erforderlich.

Insbesondere ist eine qualifizierte Akustik-Beratung einzubinden.

Es ist mindestens die DIN 4109 einzuhalten sowie der Nachweis nach DIN 18041 zu erbringen und durch Messung über die Nachhallzeit zu belegen.

Auch Erschließungsflächen und Treppenhäuser sind zu betrachten.

Es ist ein Abnahme- und Übergabeverfahren zwischen Bauherr, Bedarfsträger und Schulträger zu entwickeln.

Dabei sind Zeiten für Vor- und Abnahmebegehungen, technische Einwei- sungen und Mängelbeseitigungen vorzusehen.

Die Übergabe einer vollständigen Bestandsunterlage mit Prüfunterlagen, Wartungs- und Pflegehinweisen und aktuellem Energieausweis sowie ein detailliertes Nutzerhandbuch sind erforderlich.”

 

Ihr Ansprechpartner für das Fachgebiet Raumakustik:

 


Berliner Schulbauoffensive

Die Berliner Schulbauoffensive (BSO) ist das größte Investitionsvorhaben für Schulen der laufenden Legislaturperiode.

Für das auf zehn Jahre, bis Ende 2026 angelegte Programm sind Mittel von insgesamt 5,5 Mrd. Euro vorgesehen.

Damit soll der Sanierungsstau an den Schulen abgebaut und neue Schulen für die wachsende Stadt errichtet werden.

https://www.berlin.de/sen/bildung/schule/bauen-und-sanieren/

 

Im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive wurden erstmals verbindliche Baustandards in Berlin für den Schulbau festgelegt, die auch Aussagen zur Raumakustik macht:

Standards für den Neubau von Schulen

Die DIN 4109 und die DIN 18041 weden als verbindliche Planungsgrößen festgelegt.

Auszug :

„Im Sinne einer inklusiven Gebäudenutzung ist gerade in Schulgebäuden eine fundierte Betrachtung der schallschutz- technischen und akustischen Gegebenheiten durch die an der Planung Beteiligten erforderlich.

Insbesondere ist eine qualifizierte Akustik-Beratung einzubinden.

Es ist mindestens die DIN 4109 einzuhalten sowie der Nachweis nach DIN 18041 zu erbringen und durch Messung über die Nachhallzeit zu belegen.

Auch Erschließungsflächen und Treppenhäuser sind zu betrachten.

Es ist ein Abnahme- und Übergabeverfahren zwischen Bauherr, Bedarfsträger und Schulträger zu entwickeln.

Dabei sind Zeiten für Vor- und Abnahmebegehungen, technische Einwei- sungen und Mängelbeseitigungen vorzusehen.

Die Übergabe einer vollständigen Bestandsunterlage mit Prüfunterlagen, Wartungs- und Pflegehinweisen und aktuellem Energieausweis sowie ein detailliertes Nutzerhandbuch sind erforderlich.”

 

STANDARDS FÜR DEN NEUBAU VON SCHULEN 11-2018.pdf

 

Ihr Ansprechpartner für das Fachgebiet Raumakustik:

 

 


M-Noise

Meyer Sound stellt mit M-Noise ein neues Testsignal vor, welches die realistische Messung der maximalen linearen Ausgangsleistung eines Lautsprechersystems ermöglicht.

weiterlesen „M-Noise“


EBU tech. 3276

Einmessung Regielautsprecher Empfohlener Frequenzgang Regielautsprecher Operational room response curve

EBU tech. 3276 „Listening conditions for the assessment of sound programme material: monophonic and two–channel stereophonic“

ist eine technische Empfehlung der EBU (European Broadcasting Union – https://www.ebu.ch/ ) für Abhörräume in Mono oder Stereo Anordnung.

Neben der optimalen Nachhallzeit und der erlaubte Toleranzen im Frequenzgang der Regielautsprecher an der Abhörposition, gibt die EBU einen Abhörpegel von LLISTref = 73 dB(C) SPL (vor siehe EBU tech. 3343), der mit einem bandgefilterten Pink Noise bei 500Hz-2000 Hz als Referenzsignal bei −23 LUFS gemessen wird.

Dies bezieht sich auf einen der Hauptlautsprecher.

Mehr zum Thema finden Sie unter Referenzen.

 


Brummton

Mit „Brummton“ wird umgangssprachlich eine tieffrequente Lärmbalastung (meist unter 30Hz, Infraschall) bezeichnet. Die Ursachen können technische Einrichtungen wie Pumpen, Verdichter, Blockheizkraftwerke oder Windkraftanlagen sein. Da sich tieffrequente Geräusche aufgrund der langen Wellenlänge schlecht orten lassen, ist die Ursachenforschung komplex. Wir setzten zur Ursachenforschung und Beurteilung verteilte Schallpegelmesser und Schwingungsmessgeräte ein.

Kontaktieren Sie uns zur Lösung Ihres tieffrequenten Problems.


DIN 45680 „Messung und Beurteilung tieffrequenter Geräuschimmissionen“

DIN 45680:2013-09 – Entwurf

In diesem Norm-Entwurf wird ein Verfahren zur Messung und Bewertung tieffrequenter Geräuschimmissionen für die Terzbänder von 8 Hz bis 125 Hz innerhalb von Gebäuden in schutzbedürftigen Räumen bei Luft- und/oder Körperschallübertragung beschrieben.

In der Regel messen wir nach gültiger Norm DIN 45680 „Messung und Bewertung tieffrequenter Geräuschimmissionen in der Nachbarschaft“ aus dem Jahr 1997.


Vertraulichkeitsabstand

Der Vertraulichkeitsabstand rp ist in DIN EN ISO 3382-3 definiert.

Der Vertraulichkeitsabstand rp ist der Abstand von der Schallquelle ab dem der STI-Wert unter 0,2 absinkt. Sprache mit einem STI unter 0,2 ist im Allgemeinen unverständlich, vertrauliche Gespräche sind möglich.
Der Ablenkungsabstand rD ist der Abstand von der Schallquelle ab dem der STI unter den Wert 0,5 absinkt. Das gesprochene Wort kann nicht mehr eindeutig verstanden werden, die Konzentrationsfähigkeit verbessert sich.
Des Weiteren werden an jeder Messposition der Sprachpegel als A-bewerter Schalldruck-pegel und die Entfernung zur Quelle ermittelt.
Aus diesen beiden Parametern wird die räumliche Abklingrate des A-bewerteten Schall-druckpegel der Sprache, D2,S in dB und der A-bewertete SPL der Sprache im Abstand von 4m, Lp,A,S,4m in dB berechnet.
Diese beiden Einzahlwerte sind ein gutes das Maß zur Beurteilung der Schallausbreitung im Raum.
Absorbierende Begrenzungsflächen und Schallschirme minimieren die Schallausbreitung im Raum.
Als Bewertungsgrundlage für Büroräume (sowohl für Einzelbüros als auch Mehrpersonenbüros sog. „Großraumbüros“) gelten die Empfehlungen der VDI 2569 „Schallschutz und akustische Gestaltung im Büro“, die seit Februar 2016 als Entwurf vorliegt.