Glossar

Was ist Akustik ?

Die Akustik ist die Lehre vom Schall und seiner Ausbreitung. Als Wissenschaftsgebiet umfasst sie sämtliche damit zusammenhängenden Gesichtspunkte, so die Entstehung und Erzeugung, die Ausbreitung, die Beeinflussung und die Analyse von Schall. Weiterhin sind auch die Wechselwirkung von Schall mit Materialien sowie die Wahrnehmung von Schall durch das Gehör und seine Wirkung auf Menschen und Tiere Gegenstand der Akustik. Die Akustik ist ein interdisziplinäres Fachgebiet, das auf Erkenntnissen aus zahlreichen anderen Fachgebieten aufbaut, unter anderen der Physik, der Psychologie, der Physiologie, der Nachrichtentechnik und der Materialwissenschaft.
Zu den wichtigsten Anwendungen der Akustik gehört neben der Erforschung und Minderung von Lärm auch das Bemühen, einen Wohlklang hervorzurufen oder eine akustische Information zu übertragen. Außerdem ist der Einsatz von Schall zur Diagnose oder zu technologischen Zwecken eine wichtige Anwendung der Akustik.
[Quelle: Wikipedia]

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Die Emission (von Lateinisch emittere „herausschicken, -senden“), im Deutschen Austrag oder Ausstoß, bedeutet allgemein Aussendung von Störfaktoren in die Umwelt. Die Quelle wird Emittent genannt. Jede Emission bewirkt eine Immission. Der Begriff Emission ist in der Physik allgemein üblich, Immission hauptsächlich in der Umwelttechnik und im Umweltrecht. Emission als Austrag besteht aus giftigen, gesundheitsschädlichen oder umweltgefährdenden chemischen Stoffen, etwa aus Schadstoffen aller Art, Reizstoffen, Allergenen, aber auch als Schallemission (Lärm), Licht, ionisierende Strahlung oder Erschütterungen. Typische Beispiele sind gas- und/oder feinstaub-förmige Schadstoffemissionen aus Autos oder Schornsteinen, flüssige Emissionen aus Altlasten, staubförmige Emissionen von Halden, Straßenlärm, Lichtverschmutzung. In der Umweltgesetzgebung versteht man unter Emittent nur eine Anlage im Sinne des Gesetzes, von der Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlen und ähnliche Erscheinungen ausgehen. Beispiele sind Schadstoffeinträge in die Luft (Emittenten sind Autos, Fabriken oder Heizungen), in das Grundwasser (Emittenten können Altlasten oder die Landwirtschaft sein) oder in Gewässer (mögliche Emittenten sind hier Kläranlagen). Ein wesentliches Ziel des Umweltschutzes ist es, schädliche Emissionen möglichst an der Quelle abzustellen oder so weit wie möglich zu reduzieren, um so Umweltverschmutzung wie Luftverschmutzung, Bodenverschmutzung oder auch unnötigen Lärm zu vermeiden, sowie zum anderen Menschen vor Belastungen zu schützen. Grenzwerte für Emissionen finden in Deutschland durch das Bundes-Immissionsschutzgesetz Anwendung im Rahmen von Genehmigungen und Anordnungen.
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Die Immission (von lat. immissio = das Hineinlassen, zu immittere (2. Partizip immissum) = hineingehen lassen) bezeichnet im Deutschen vor allem das Einwirken von Verunreinigungen, Lärm, Strahlen und weiterer Emissionen auf die Umwelt. Immission bedeutet bezüglich der Umweltgesetzgebung Einwirkung von Störfaktoren aus der Umwelt auf Mensch und natürliche Umwelt. Der Ausstoß aus der Quelle wird Emission genannt. Jede Immission kann folglich auf einen oder mehrere Emittenten zurückgeführt werden. Das Bundes-Immissionsschutzgesetz umfasst allgemeine Grundlagen und Regelungen zum Schutz von Menschen sowie Tieren, Pflanzen und Sachen vor Luftverunreinigungen, Geräuschen, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlen und ähnliche Umwelteinwirkungen. In der Umweltgesetzgebung wird unterschieden zwischen Grenzwerten, Richtwerten und Orientierungswerten.
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Die Bauakustik ist ein Gebiet der Bauphysik bzw. der Akustik, das sich mit der Auswirkung der baulichen Gegebenheiten auf die Schallausbreitung zwischen den Räumen eines Gebäudes bzw. zwischen dem Rauminneren und der Außenwelt beschäftigt.
Die Bauakustik beschäftigt sich im wesentlichen mit der Luftschallübertragung und der Körperschallübertragung von und durch Bauteile. Neben der Berechnung der Schalldämmung, sind auch messtechnische Untersuchungen ein Bestandteil. Neben den klassischen Gebieten Luftschallschutz (Schalldämmung: Schalldämmmaß) und Trittschallschutz (Trittschalldämmung: Norm-Trittschallpegel), hat das gesamte Gebiet des Körperschall eine bedeutende Rolle bekommen.
Zu den "moderneren" Gebieten der Bauakustik zählt vor allem die Schallerzeugung und Übertragung von Sanitärinstallationen und die genaue Vorherberechnung des zu erwartenden Schallschutzes mittels analytischer (mathematisch-physikalische Herleitung) oder numerischer (z. B. Finite Elemente) Verfahren. rüher wurden in der Regel empirische Verfahren entwickelt, die aus messtechnischen Untersuchungen stammten. Zur praktischen Anwendung und zur Auslegung von Bauteilen liegen neben zahlreichen weiteren Regelwerken die DIN 4109 (wird zurzeit überarbeitet), die DIN EN 12354 und die VDI-Richtlinie 4100 vor. Die Bauakustik ist eng mit der Raumakustik verbunden, da der Schalldruckpegel in einem Raum von den raumakustischen Eigenschaften (Nachhallzeit) abhängt.
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Die Raumakustik ist ein Gebiet der Akustik, das sich mit der Auswirkung der baulichen Gegebenheiten eines Raumes auf die in ihm stattfindenden Schallereignisse beschäftigt. Hauptsächlich ist es das Forschen im Hinblick auf die Hörsamkeit von Konzertsälen, Theatern, Versammlungssälen, Schulzimmern, Fernseh- und Rundfunkstudios, Kirchen und anderen Räumen, in denen akustische Darbietungen vielen Zuhörern zugänglich gemacht werden.
Soweit die Raumakustik nicht der Lärmbekämpfung dient, muss sie die Eigenschaften des menschlichen Gehörs, die Besonderheiten der Sprachperzeption sowie subjektive Hörgewohnheiten und auch die Musikästhetik mit berücksichtigen.
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Die Maschinenakustik befasst sich mit der Analyse und dem Verständnis der physikalischen Vorgänge, die zur Entstehung und Übertragung von technischen Geräuschen führen. Daraus lassen sich Konzepte und Maßnahmen zur technischen Lärmminderung und zur gezielen Geräuschbeeinflussung ableiten. Obwohl es auch Berührungspunkte oder Überschneidungen gibt, grenzt sich die Maschinenakustik somit von anderen Teilgebieten der Technischen Akustik wie z.B. der Bauakustik und Raumakustik , der Strömungsakustik, der Elektroakustik oder der Ultraschallakustik ab.
Ferner ist die Maschinenakustik bemüht, die störenden Geräusche möglichst nah an der Quelle zu bekämpfen und sie gar nicht erst zur Ausbreitung oder Abstrahlung kommen zu lassen. Daher gehören Aspekte wie der persönliche Gehörschutz (z.B. durch Ohrenstöpsel), der bauliche Lärmschutz (z.B. durch Lärmschutzwand, Lärmschutzfenster oder Akustikdecken) oder der organisatorische Lärmschutz (z.B. Nachtfahrverbot, Nachtflugverbot oder Geschwindigkeitsbegrenzung) nicht zur Maschinenakustik.
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Was ist eine Messstelle nach § 29b BImSchG ?

Betreiber von genehmigungsbedürftigen Anlagen können von der zuständigen Behörde aufgefordert werden, Art und Ausmaß der von der Anlage ausgehenden Emissionen und Immissionen im Einwirkungsbereich der Anlage ermitteln zu lassen, wenn zu befürchten ist, dass durch die Anlage schädliche Umwelteinwirkungen hervorgerufen werden. Die nach Landesrecht zuständige Behörde gibt solche Stellen bekannt.
Messstellen nach § 29b des Bundes-Immissionsschutzgesetztes (BImSchG) sind Stellen zur Ermittlung der Emissionen und Immissionen von Luftverunreinigungen, Geräusche und Erschütterungen sowie Prüfung technischer Geräte und Einrichtungen. Die AKUSTIKBÜRODAHMS GmbH ist spezialisiert auf die Auswertung, Messung und Beurteilung von Geräuschemissionen und -immissionen (u. a. nach TA Lärm, 18. BImSchV - Sportanlagenlärmschutzverordnung etc.).

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Was ist eine VMPA-Schallschutzprüfstelle ?

Der Verband der Materialprüfungsämter e. V., kurz VMPA, führt in seinem Verzeichnis nur solche Prüfstellen, die regelmäßig an Vergleichsmessungen nach den Richtlinien der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) als Nachweis ausreichender messtechnischer Kenntnisse und geeigneter Geräteausstattung teilnehmen.
Eine solche Prüfstelle wird von einem oder zwei Prüfstellenleiter geleitet. Dieser muss mehrjährige Erfahrungen mit bau- und raumakustischen Untersuchungen besitzen.
Des Weiteren werden vom VMPA in regelmäßigen Abständen Prüfberichte und Gutachten auf ihre Normenkonformität, Struktur und Nachvollziehbarkeit kontrolliert. Dadurch wird gewährleistet, dass nur solche Prüfstellen im VMPA-Verzeichnis eingetragen sind, die einen hohen Qualitätsstandard und eine umfangreiche Kompetenz für Güteprüfungen aufweisen.

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Was ist Schalldämmung ?

Schalldämmung bezeichnet die Behinderung der Schallausbreitung von Luftschall oder Körperschall durch Schallreflexion des sich ausbreitenden Schalls an einzelnen Unstetigkeitsstellen. Die Reflexion wird angegeben als Schallreflexionsfaktor r oder als Schallreflexionsgrad σ.
Der Schallreflexionsfaktor r ist gegeben durch den Quotienten aus dem Schalldruck einer reflektierten Schallwelle und dem Schalldruck der einfallenden Welle. Der Reflexionsgrad entspricht dem Quadrat des Reflexionsfaktors. Je größer der Reflexionsfaktor, desto stärker ist die schalldämmende Wirkung. Dies wird in der Praxis durch einen möglichst großen Impedanzsprung an der reflektierenden Grenzfläche erreicht.
Die Schalldämmung ist eine Maßnahme zur akustischen Trennung von Räumen, z. B. bei Fernseh- oder Tonstudios, gegen nicht erwünschten Schall von Nachbarräumen oder von draußen. Ein Beispiel wäre eine schalldämmende Übungskabine für Musiker, bei der durch Trennflächen der Schalldurchgang verhindert wird. Dieses hat nichts mit der benötigten akustischen Schalldämpfung im Raum zu tun.
Die Grundlage der Bauakustik bildet die Schalldämmung (wie viel Schall in den Nachbarraum gelangt), die durch das Schalldämmmaß R in dB gekennzeichnet wird. Eine typische Thematik der Bauakustik ist die Trittschalldämmung. Trittschall entsteht ursächlich durch Körperschall (Schritte, Fußtritte, Klopfen), der seinerseits Wände oder Decken zur Abstrahlung von Luftschall anregt. Eine wirksame Trittschalldämmung kann durch körperschalldämmende („schwimmender Estrich“) oder durch luftschalldämmende Maßnahmen (abgehängte Unterdecken) herbeigeführt werden. Dagegen ist die Schalldämpfung oder die Schallabsorption (wie viel Schallenergie in Wärme umgewandelt wird) eine typische Fragestellung der Raumakustik.
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Was ist Trittschalldämmung ?

Trittschalldämmung wird verwendet, um die Übertragung von Trittschall, der beim Auftreten auf den Fußboden entsteht, zu verringern. Sie ist eine elastische Schicht im Fußbodenaufbau in Innenräumen und kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Am häufigsten werden Mineralwolle und Polystyrol-Hartschaum eingesetzt. Es kommen jedoch auch natürliche Werkstoffe wie Holzfaserplatten oder Kork zum Einsatz; diese Trittschalldämmung befindet sich normalerweise unter Estrichen aus Zement, Gussasphalt oder anderen Materialien, oder sie wird direkt unter schallharten (Schall reflektierenden) Fußbodenbelägen wie zum Beispiel Fußbodenlaminat verwendet.
Für die Dämmung nach unten, also zum darunterliegenden Raum, werden in Holzhäusern manchmal Gehwegplatten oder auch Schüttungen verwendet, um die Masse der Decke zu erhöhen, damit diese nicht so leicht zu Schwingungen angeregt werden kann. Sie werden direkt auf die unterste Balkenlage gelegt oder geklebt oder bei Schüttungen auf der Deckenschalung oder im Deckenhohlraum aufgeschüttet.
Zusätzlich wird versucht, die einzelnen Schichten des Fußbodens akustisch zu entkoppeln, d. h. Verbindungen durch Nägel und Schrauben auf ein Minimum reduziert.
Eine wirksame Trittschalldämmung kann, insbesondere bei Holzhäusern, auch durch sogenannte Trockenestriche, das heißt schwimmend auf Trittschalldämmungen aus Mineralfaser oder Holzfaserplatten verlegten Bauplatten wie Gipsfaserplatten oder Spanplatten, erzielt werden.
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Was ist Luftschalldämmung ?

Unter Luftschall versteht man Schallwellen, die sich über die Luft ausbreiten. Luftschall besteht im Gegensatz zum Körperschall aus reinen Longitudinalwellen, da Fluide (Gase) keine Scherkräfte übertragen. Im engeren Sinn wird der Begriff „Luftschall“ auf den Frequenzbereich des menschlichen Gehörs beschränkt verwendet, der bei etwa 16 Hz beginnt und bei etwa 20 kHz endet. Luftschall wird von Menschen, Tieren, Installationen oder Maschinen erzeugt und breitet sich in der Luft aus. Massive Bauteile dämmen Luftschall ein.
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Was ist ein Norm-Hammerwerk ?

Als Norm-Hammerwerk wird ein Gerät bezeichnet, das durch Erzeugung von Geräuschen zur Messung der Schalldämmung von Decken bei der Untersuchung auf Trittschall und Gehschall auf Fußböden nach den Normen ISO 140, DIN 52210 und EN 16205 dient. Die kompakte Bauform besteht im Wesentlichen aus einem elektromagnetischen Hammer-Antrieb, wobei der Antrieb selbst nahezu keine signifikanten Eigengeräusche erzeugt. Ein Norm-Hammerwerk ist in der Norm EN ISO 140-6 beschrieben.
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Was ist ein Schalldämmmaß ?

Das Schalldämmmaß R ist ein logarithmisches Maß und beschreibt das Vermögen eines Bauteils oder eines &Üuml;bergangs zwischen zwei schallführenden Bauteilen oder Medien, den Schall zu dämmen. Es ist definiert als das Verhältnis der auf eine Wand auftreffenden Schallintensität I 1 zur gesamten durch die Wand durchgelassenen Schallintensität I 2. Der Transmissionsgrad ist τ. Ein hohes Schalldämmmaß bedeutet einen geringen Transmissionsgrad und gutes Schalldämmvermögen. Das Schalldämmmaß hängt von Frequenz und Einfallswinkel θ ab. Ein Schalldämmmaß kann auch für diffusen Schalleinfall angegeben werden und wird dann aus dem über alle Einfallsrichtungen gewichtet gemitteltem Transmissionsgrad berechnet. Ebenfalls üblich ist die Beschreibung der Frequenzabhängigkeit durch Angabe als Terz- oder Oktavband-Spektrum.
[Quelle: Wikipedia]

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AKUSTIKBÜRODAHMS GmbH

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